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Städtereise Heidelberg – Tauchen Sie in die Geschichte der schönen Neckarstadt ein

Heidelberg mit seinen etwa 160.000 Einwohnern unterschiedliche Empfindungen hervor – und zwar durchweg positive. Tatsächlich hält der Stadt am Neckar mit ihrer enormen Vielfalt für jeden Geschmack einige Leckerbissen bereit. Heidelberg liegt am Übergang des Odenwalds in die Oberrheinische Tiefebene vorwiegend am linken Ufer des Neckars, der von Osten nach Westen durch die Stadt fließt.

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Reiseangebote zu Heidelberg im Überblick

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Das dort im Vergleich zum übrigen Deutschland sehr milde Klima sorgt für eine ungewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Nicht zuletzt deshalb sind über 84 Hektar des Stadtgebietes als Naturschutzflächen ausgewiesen. Daneben besticht Heidelberg durch seine ungeheuren kulturellen Schätze: alte Bauwerke von romantischem Charme, die Universität aus dem 14. Jahrhundert, Museen von überregionaler Bedeutung.

Nutzen Sie auf Ihrer Busreise nach Heidelberg die Möglichkeit, viele der interessanten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Sie werden noch lange von Ihrem Urlaub am Neckar zehren.

Heidelberg – acht Highlights auf Ihrer Städtereise

Ob Ihr Urlaub in Heidelberg nur wenige Tage dauert oder Sie mehr Zeit zur Verfügung haben – einige Attraktionen sind beinahe ein Muss auf allen Reisen in die zauberhafte Stadt am Neckar.

Seit der Gründung Heidelbergs im 12. Jahrhundert musste die Stadt nur wenige kriegerische Auseinandersetzungen hinnehmen. Sogar im Zweiten Weltkrieg blieb sie von Bomben verschont. Daher ist auch die wunderschöne Altstadt fast genauso erhalten, wie sie ursprünglich war.

1. Die Altstadt

Es handelt sich um eine Ende des 12. Jahrhunderts bewusste Planung der späteren Stadt mit einem rechtwinkligen Grundriss. Das romantische Flair in den engen Gassen mit den hübschen Fachwerkbauten wird auch Sie auf Ihrer Busreise nach Heidelberg begeistern. Hier liegen einige besondere Sehenswürdigkeiten auf engem Raum beieinander. Dies umso mehr, als die Stadtväter bereits im frühen 13. Jahrhundert eine Mauer errichten ließen, von der noch einige Festungstürme erhalten sind. Seit 1976 gibt es hier eine der längsten Fußgängerzonen Europas. Sie ist 1,6 Kilometer lang und bietet hübsche Geschäfte, urige Gaststätten und eine schöne Gelegenheit, das mittelalterliche Ambiente der Stadt zu genießen. Neben bedeutenden Kirchen befinden sich in der Altstadt auch einige Gebäude der Universität – noch im nahezu ursprünglichen Zustand erhalten.

2. Das Schloss

Das Heidelberger Schloss liegt am Nordhang des Königsbergs und bietet eine großartige Aussicht auf die Altstadt mit dem Neckar. Es blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Seine erste Erwähnung geht auf das Jahr 1196 zurück und die Hauptblütezeit erlebte es als Residenz der kurpfälzischen Kurfürsten bis zu den pfälzischen Erbfolgekriegen 1693. Die dabei entstandenen Zerstörungen waren letztlich so massiv, dass die Fürsten ihre Residenz nach Mannheim verlegten und das Schloss mehr und mehr verfiel. Seither ist es als Ruine aus rotem Sandstein zu sehen. Insbesondere die Dichter, Maler und auch Musiker der Romantik sahen darin ein Zeichen der von ihnen oft erwähnten Vergänglichkeit.

Obwohl es sich bei dem Heidelberger Schloss um eine Ruine handelt, sind viele Säle und Gebäudeteile gut erhalten und zu besichtigen. Einige der dort residierenden Kurfürsten prägten einzelne Teile nach ihrem Geschmack und gaben ihnen ihren Namen. Andere Bereiche sind nach ihrer Funktion benannt. Der weltweit bekannteste ist der Fassbau, der seinen Namen nach dem größten dort lagernden Weinfass der Welt hat. Der Fasswächter Perkeo blickt als kolorierte Figur darauf herab. Das heutige Fass dient lediglich als Touristenattraktion, während es früher tatsächlich die Weinvorräte für hochrangige Bankette enthielt. Auch Sie werden während Ihrer Busreise nach Heidelberg dem Fassungsvermögen von beinahe 220.000 Litern fasziniert sein. Es handelt sich um den bereits vierten Bau von 1751, weil die Vorgängerversionen undicht wurden und daher keine Verwendung mehr fanden.

Städtereise Heidelberg - Schloss Heidelberg

3. Die Heiliggeistkirche

Direkt am Marktplatz in der Altstadt liegt die Heiliggeistkirche. Sie ist der größte und zugleich bedeutendste sakrale Bau der Stadt am Neckar, nicht zuletzt deshalb, weil sich hier die Grabstätten der Kurfürsten befinden. Sie entstand zwischen 1398 und 1515 und besteht aus roten Sandsteinquadern aus dem Nackartal. Nach einigen Beschädigungen und Renovierungen ist sie heute als gotische Hallenkirche zu besichtigen - mit einem barocken Dach und einer Turmhaube, ebenfalls aus der Barockzeit.

Eine Besonderheit des schlichten und etwas trutzig wirkenden Äußeren der Heiliggeistkirche stellen die in Strebepfeiler eingefügten Ladenbauten dar. Früher herrschte hier ein reger Handel, während sich heute neben kleinen Buchgeschäften meist Souvenirshops befinden.

Das Innere präsentiert sich schlicht spätgotisch, da die ursprünglich üppige barocke Ausstattung mit zahlreichen Gemälden einigen Bilderstürmen zum Opfer fiel. Dennoch: Der Wechsel zwischen dem diffusen Licht im Hauptschiff und dem strahlend hellen im Chor begeistert gewiss auch Sie auf Ihrer Städtereise nach Heidelberg.

Bis 1798 gab es als Brandwache einen Turmbläser, den dann eine Nachtwache ablöste. In einer Höhe von 35 Metern befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen wunderschönen Blick über die Stadt am Neckar bietet.

4. Die Alte Brücke

Die Alte Brücke verbindet die Heidelberger Altstadt mit Neuenheim. Die erste urkundliche Erwähnung findet sie bereits 1284; bei dem jetzigen Bau handelt es sich um die neunte Variante. Die Vorgängerbauten bestanden alle aus Holz und fielen dem allgemeinen Verfall, häufiger noch einem Eishochwasser zum Opfer. Der jetzige Brückenbau ist aus Neckartäler Sandstein gefertigt und entstand 1788 unter Kurfürst Karl-Theodor, dessen Namen sie offiziell trägt. Das beachtliche Brückentor am Südende ist noch in seiner mittelalterlichen Bausubstanz erhalten und erhielt zu Beginn des 18. Jahrhunderts sein barockes Aussehen. Wenn Sie bei Ihrer Busreise nach Heidelberg hindurchgehen, müssen Sie keine Zahlung von Brückenzoll mehr befürchten.

Die überlebensgroßen Statuen von Karl-Theodor und der Göttin Minerva stammen aus dem späten 18. Jahrhundert. Der Brückenaffe, eine Bronzefigur von 1979, ersetzt das Relief des inzwischen zerstörten, der in den Spiegel schaut und sich dabei ans Hinterteil fasst. Die neue Version hält den Spiegel dem Betrachter entgegen.

5. Rathaus

Das Rathaus ist ein schönes Gebäude direkt am Heidelberger Marktplatz. Nach massiven Beschädigungen während des Dreißigjährigen Kriegs entstand es zu Beginn des 18. Jahrhunderts im barocken Stil. 1890 kam der Nordflügel im Stil der Neorenaissance hinzu und wenige Jahre später der Südflügel im Neobarock. Trotz der unterschiedlichen Stilrichtungen wirkt das Gesamtbild des Rathauses sehr stimmig.

Von dort ist der Blick frei auf den Herkulesbrunnen mitten auf dem Marktplatz, der an die enormen Anstrengungen des Wiederaufbaus der Stadt nach den pfälzischen Erbfolgekriegen erinnern soll.

6. Kornmarkt

Ganz in der Nähe des Marktplatzes liegt der Heidelberger Kornmarkt. Seit dem 13. Jahrhundert befand sich dort das Heilig-Geist-Spital, dessen Umrisse durch eine anders gestaltete Pflasterung zu sehen sind. Ab 1557 fand dort ein Milch- und Kornhandel statt.

Schöne historistische Gebäude säumen die Seiten des Marktes. Wenn Sie eine kleine Pause bei den Besichtigungen während Ihrer Busreise nach Heidelberg brauchen: Kaufen Sie einfach ein paar Leckereien auf dem Marktplatz in der Nähe ein und genießen ein unkonventionelles Picknick. Dabei können Sie in Ruhe die schönen Bauten auf sich wirken lassen.

8. Haus „Zum Ritter“

Das inzwischen zum Hotel umgebaute Haus „Zum Ritter“ ist das älteste Gebäude in Heidelberg. Wie durch ein Wunder überstand es alle Angriffe auf die Stadt unbeschadet. Es entstand 1592 als Wohnhaus eines Tuchhändlers und spiegelt die Bauweise der Renaissance wider. Die auf den ersten Blick schlichte Fassade ist dezent, aber reich verziert. Einige Inschriften sind dort aufgebracht, so etwa die lateinische mit der Bedeutung: „Bleibe stets unbesiegt, Schönheit.“ Seinen Namen verdankt das Hotel dem Ritter Sankt Georg, der auf einem Emblem am Haus mit einer Lanze im Kampf mit dem Löwen dargestellt ist.

Heidelberg – eine Stadt mit langer Tradition und lebhaftem Kulturleben

Bei Heidelberg handelt es sich um eine der ältesten Städte Deutschlands mit der ältesten Universität der Republik. Das Studentenleben prägte bereits in den vergangenen Jahrhunderten das Leben und ist noch heute ein wesentlicher Faktor in nahezu allen Bereichen.

Bei Ihrer Städtereise in die romantische Stadt am Neckar werden Sie vielerorts – direkt oder indirekt – mit der Hochschule in Berührung kommen.

Früher besaßen die Universitäten noch eine eigene Gerichtsbarkeit. Sie belegten Studenten mit Haftstrafen für nächtliche Ruhestörung, heftige Mensuren oder allzu übermütige Streiche in weinseliger Laune. Da die Hochschüler nicht mit anderen Strafgefangenen in Kontakt kommen sollten, richteten die Universitäten die sogenannten Karzer ein – der in Heidelberg war einer der ersten. Nach einigen insbesondere aus hygienischer Sicht unzumutbaren Orten mieteten die Verantwortlichen Räume direkt neben dem Universitätsgebäude an. Sie sind heute noch zu besichtigen und stellen einen großen Touristenmagneten dar. Insbesondere wohl auch wegen der Inschriften und Zeichnungen an den Wänden, die allerdings erst aus jüngster Zeit stammen, der Wende zum 20. Jahrhundert. Der Aufenthalt im Karzer bedeutete nach einigen milderen Vollzugsbestimmungen einen großen Spaß für die Insassen, dessen sie sich später rühmten.

Der Sommertagszug ist ein beliebter und deshalb gepflegter Brauch. In der Pfalz findet er meist am dritten Sonntag vor Ostern statt. Er gründet auf dem Umstand, dass am Ende des Winters die Vorräte knapp waren und die Kinder betteln gehen mussten. Bei dem traditionellen Umzug haben Kinder Stecken bunt verziert und mit einer Brezel versehen. Sie ziehen in Begleitung Erwachsener in geschmückten Drahtgestellen singend durch die Straßen. Am Schluss wird ein Schneemann aus Pappe verbrannt und alle begrüßen singend den Frühling.

Am letzten Wochenende im September startet das Heidelberger Herbstfest, ein Straßenfest in der Altstadt. Zwar gibt es diese Einrichtung erst seit 1970, ist aber bereits zur Tradition geworden, die selbst auch Traditionen pflegt. So etwa den Mittelaltermarkt mit Darbietungen aus vergangenen Zeiten. Sogar eine Taverne und ein Badehaus sind hier zu besichtigen. Zudem präsentieren sich diverse Vereine mit ihren Angeboten und zusätzlich findet ein Handwerkermarkt in alter Tradition statt.

Städtereise Heidelberg

Der in der Adventszeit auf dem Marktplatz stattfindende Weihnachtsmarkt ist aufgrund der dekorativen Kulisse aus historischen Gebäuden besonders stimmungsvoll. Die Fassade des Rathauses ist mit weihnachtlichen Motiven beleuchtet. Eine Besonderheit: Der Montag nach dem 1. Advent gilt als „Pink Monday“ für die Homosexuellen. Dann strahlt das Rathaus in Pink.

Im Hotel „Die Hirschgasse“ befindet sich das Restaurant „Mensurstube“. Die Studentenverbindungen schlagen sich heutzutage kaum noch, aber in dem historischen Ambiente der urigen Gaststube können Sie während Ihrer Busreise nach Heidelberg einige Relikte aus dieser Zeit bestaunen – und sich zugleich mit köstlichen Speisen und Getränken verwöhnen lassen. An dem wuchtigen und urgemütlichen Kachelofen hat bereits Mark Twain gesessen und Bismarck hat sich in der Platte eines der alten Holztische verewigt. Sie können Korbschläger sehen, die bei den studentischen Duellen zum Einsatz kamen, originelle Trinkgefäße und Fotos von Mitgliedern der Burschenschaften sowie prominenter Gäste.

Heidelberg besitzt ein reiches Kulturleben. Neben Klassik-Festivals, Jazztagen, Theateraufführungen und artistischen Präsentationen sind einige Events ganz auf Heidelberg ausgerichtet.

Der Heidelberger Stückemarkt findet alljährlich im Frühjahr statt und präsentiert zeitgenössische Dramen in Verbindung mit Diskussionen, die das Publikum einbeziehen.

Ende September gibt es den Heidelberger Herbst. Er bezieht die gesamte Altstadt ein mit Gastronomie-Ständen, zahlreichen Bühnen für unterschiedlichste Musikdarbietungen und einem spannenden Handwerkermarkt.

Ein Highlight der besonderen Art stellen die Heidelberger Schlossfestspiele dar. Von Ende Juni bis Anfang August finden in der romantischen Umgebung Theateraufführungen aller Genres sowie Musikdarbietungen für jeden Geschmack statt.

Im Juni, Juli und September veranstaltet die Stadt das Schlossfeuerwerk, ein Spektakel, das Sie sich auf Ihrer Städtereise nach Heidelberg nicht entgehen lassen sollten. Die zunächst sanfte Illumination der Ruine und später die spektakulären Lichter über dem Neckar gehen zurück auf Kurfürst Friedrich V., der 1613 seine Gemahlin standesgemäß begrüßen wollte.

Heidelberg – eingebettet in zauberhafte Natur

Auch wenn Sie eine Städtereise nach Heidelberg gebucht haben – die wunderschöne Umgebung sollten Sie dennoch genießen.

Der Philosophenweg zieht sich am Heiligenberg entlang und bietet wunderschöne Ausblicke auf Stadt, Schloss, Neckar und die weitere Umgebung. Von der Alten Brücke aus führt zunächst der Schlangenweg recht steil hinauf. Die Anstrengung ist aber gemildert, da es viele Sitzmöglichkeiten gibt.

Nach etwa 500 Metern geht es gemächlich auf dem Philiosophenweg weiter. Neben den grandiosen Ausblicken auf Tal und Berge ist die beachtliche Fauna zu genießen, die aufgrund des sehr milden Klimas gedeiht. Pflanzen, die sonst nur in südlichen Ländern wachsen, gedeihen hier prächtig wie etwa Palmen, Pinien, Granatapfel und Zitrone.

Der Stadtwald zieht sich auf einer Fläche von mehr als 3.000 Hektar an den Hängen zum Neckar hin und hat seine höchste Erhebung mit dem Königsstuhl. Er bietet eine Fülle von Aktivitäten. Für jeden Geschmack sind Wanderwege ausgeschildert. Der Königsstuhl etwa informiert auf der Via Naturae mit vielen Bildtafeln über die Bedeutung des Waldes mit seiner Fauna und Flora. Auch der Walderlebnispfad ist spannend, insbesondere für Kinder. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke warten immer neue Abenteuer auf die Wanderer.

Das Kloster Stift Neuburg, ein Benedektinerinnenkloster aus dem 12. Jahrhundert, ist von der Altstadt aus, die Sie auf Ihrer Städtereise ohnehin kennenlernen, leicht erreichbar. In knapp zwei Stunden gelangen Sie auf meist ebenen Wegen zum Stift, das sich durch die biologische Landwirtschaft auszeichnet. Nach diesen Grundsätzen entsteht auch das klostereigene Bier. Kostproben können Sie in der eigenen Gaststube genießen. Falls Ihre Städtereise Sie im Juni/Juli nach Heidelberg führt, sollten Sie das Klosterfest nicht versäumen.

Nur elf Kilometer von Heidelberg entfernt liegt Schwetzingen, bekannt für seinen köstlichen Spargel. Vielleicht führt Ihre Busreise Sie während der kurzen Saison nach Heidelberg. Aber auch sonst ist das Städtchen sehenswert. Insbesondere der Schlossgarten sucht seinesgleichen. Er zeigt einen bunten Mix aus streng geometrischen Anpflanzungen nach französischem Vorbild und dem lässigen, scheinbar wild gewachsenen Miteinander von Bäumen, Rasenflächen, Sträuchern und Teichen. Dazwischen sind kleine Tempel nach griechischem Vorbild, Moschee und Badehaus zu sehen. Ein Rundgang ist gut fünf Kilometer lang.

Die Gaisbergscholle liegt weit gestreckt westlich des Königsstuhls. Ein recht neues Projekt ist hier die „Lernlandschaft Südliche Gaisbergscholle“, die sich mit dem Zusammenspiel von Natur und Mensch beschäftigt. Ein Bereich davon ist der Erlebniswanderweg „Wein und Kultur“, eine eigens gewählte Route, auf der sich die Wanderer auf Hinweistafeln über die Besonderheiten informieren können – gewiss ein attraktiver Ausflugstipp auf Ihrer Städtereise. Da Sie als Busreisende nicht selbst fahren müssen, dürfen Sie ein paar Schlucke zusätzlich kosten.

Heidelberg – zu Fuß oder vom Wasser aus genießen

Heidelberg lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden; denn die wesentlichen Attraktionen befinden sich in der romantischen Altstadt. Neben den Top-Acht hält der Stadtkern noch weitere Leckerbissen für die Städtereisenden bereit. Lassen Sie sich einfach treiben und entdecken Sie auf Schritt und Tritt Sehenswertes.

  • In der Ingrimstraße etwa begegnen Sie überall Zeugen des früheren Lebens, das sich bereits in Namen wie „Oberbadgasse“ zeigt und auf die Badekultur des Mittelalters verweist. Viele Häuser entlang dieser Straße und in den Seitengassen sind renoviert und präsentieren sich im Aussehen von damals. Einige Handwerksbetriebe und Ateliers haben sich in kleinen Gässchen niedergelassen und verzaubern die Besucher – und gewiss auch Sie auf Ihrer Städtereise.
  • Die Neue Universität, bei der lediglich das Vorlesungsgebäude aus neuerer Zeit stammt, ist äußerst sehenswert. Besonders schön sieht das Gebäude der Alten Universität aus, das mit seinen üppigen Verzierungen den Stil des Barock repräsentiert. Ebenso prunkvoll erscheint das Collegium Academicum.
  • Für politisch Interessierte empfiehlt sich das Friedrich-Ebert-Haus inmitten der Altstadt. Die bescheidene Zwei-Zimmer-Wohnung, in der die große Familie lebte und noch die Sattlergesellen des Vaters arbeiteten, besaß weder Strom noch Wasser. Kein Wunder, dass Friedrich Ebert auch als Reichspräsident für die Rechte des kleinen Mannes eintrat. Im Hinterhaus ist ein Museum eingerichtet, das neben den Originalmöbeln zahlreiche Dokumente zeigt – von Eberts Geburt bis zu den Anfängen der Weimarer Republik.
  • Plöck heißt eine Straße parallel zur Hauptstraße, in deren Schatten sie lange stand. Inzwischen beherbergt sie originelle Läden und charmante Cafés. Die geringe Breite mit dem dadurch entstandenen Eindruck der Gemütlichkeit wird auch Sie bei Ihrer Städtereise nach Heidelberg in ihren Bann ziehen.

Wenn Sie während Ihrer Busreise bereits viele der bekanntesten Highlights der Stadt gesehen haben, empfiehlt es sich, einen Bummel ohne festes Ziel in der beschaulichen Altstadt zu unternehmen, sich einfach mit offenen Augen treiben zu lassen.

Der Neckar hat ebenso wie das Heidelberger Schloss Generationen von Dichtern insbesondere aus der Epoche der Romantik in seinen Bann gezogen. Was liegt also näher, als die zauberhafte und verzaubernde Stadt vom Wasser aus zu erkunden? Auch für alle, die von den Besichtigungen während der Städtereise bereits ein wenig erschöpft sind, bedeutet eine Schifffahrt eine angenehme und entspannende Abwechslung.

Eine Besonderheit bietet dabei die Solarschifffahrt. Ein durch Sonnenkraft angetriebener Katamaran veranstaltet eine 50-minütige Rundfahrt vor Heidelberg, wobei die Gäste Informationen über das Schiff selbst und über besonders eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten in Stadt und Umland erhalten. Die An- und Aussichten sind großenteils nur vom Wasser aus möglich.

Die Weiße Flotte Heidelberg besitzt mehrere Schiffe unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Sie bietet Rundfahrten zwischen 50 Minuten und drei Stunden. Dabei erleben Sie im Rahmen Ihrer Städtereise großartige Einblicke in die nähere und weitere Umgebung Heidelbergs.

Heidelberg – die besten Einkaufsmöglichkeiten

Womöglich hegen Sie bei einer Städtereise wenig Gedanken an Shoppingspaß, da so viel Typisches der jeweiligen Stadt zu entdecken ist. Dennoch: Es gibt auch Leckereien und andere Dinge, die ganz speziell in Heidelberg hergestellt sind. Und als Teilnehmer an einer Busreise müssen Sie sich um den Rücktransport der erworbenen Schätze keine Gedanken machen.

Für einen Einkaufsbummel eignet sich am besten die Hauptstraße, die 1.600 Meter lange Fußgängerzone in der Altstadt. Dabei sollten Sie aber nicht die kleinen Seitensträßchen und Gassen vernachlässigen. Nahezu alles ist hier in bunter Vielfalt vorhanden.

  • Das „Füllhorn“ etwa bietet Gesundes auf Vollwertbasis – in ansprechendem Ambiente, das einen weniger angenehmen Beigeschmack gar nicht erst aufkommen lässt. Ein Kontrastprogramm zeigt Johannes Berner in seinem schönen Laden mit Bränden, Marmeladen, losem Walnussöl sowie duftenden Gewürzen. Ansprechende Verpackung und Verkostung gibt es gratis.
  • Die „Chocolaterie St. Anna Nr. 1“ ist ein El Dorado für Naschkatzen. Schokoladen aus aller Welt, handgefertigte Trüffel, seltene Kaffeespezialitäten – lassen Sie sich von den Köstlichkeiten verführen.
  • Im „Tenner-Bibliographicum“ finden sich Kupfer- Stahl- und Holzstiche aus verschiedenen Epochen, großenteils mit Heidelberger Ansichten. Ein Mitbringsel von bleibendem oder auch steigendem Wert, da es sich ausschließlich um Originale handelt.
  • Eine große Portion Nostalgie verbreitet der schmucke Laden „Antik Toys“. Insbesondere die 1950er Jahre leben wieder auf in Form von Reklameschildern und Blechspielzeug.
  • Auch der „Heidelberger Zuckerladen“ präsentiert ein nostalgisches Ambiente: süßen (und frischen) Inhalt in alten, sehr dekorativen Gläsern.
  • „Knoblauch pen & paper“ bietet Extras der ganz besonderen Art: handgefertigte Tinten. Da greift doch sicher jeder gerne wieder zum Füller.
  • Den „Heidelberger Studentenkuss“ stellt Familie Knösel auf traditionelle Weise in eigener Manufaktur her. Der zuckersüße Pralinentaler zergeht auf der Zunge – ein wunderbares Souvenir.

Rundreise Heidelberg

Heidelberg – gute Adresse auch für Nachtschwärmer

Wenn Sie bei Ihrer Städtereise des Abends noch nicht müde sind, bietet Ihnen Heidelberg eine riesige Auswahl an Möglichkeiten zum Ausgehen.

Insbesondere die Untere Straße, die parallel zur Hauptstraße verläuft, zeigt sich dienstags, donnerstags und an den Wochenenden von ihrer ganz bunten Seite. Hier reihen sich Diskotheken an urige Kneipen, kleine Clubs an Cocktailbars. Da fällt die Auswahl schwer.

In Bahnhofsnähe liegt die Turmbar. Eine riesige Auswahl an Cocktails, etliche ausgefallene Spirituosen sowie köstliche Snacks lassen den Tag in ausgefallener Umgebung entspannt ausklingen. Von oben genießen Sie den Blick auf die beleuchtete Stadt, die Sie tagsüber während Ihrer Städtereise besichtigt haben.

Das genaue Gegenteil: das Alt-Heidelberger Brauhaus in der Altstadt. Es bietet wunderbare Hausmannskost und süffiges Bier aus eigener Herstellung, das es nur vor Ort gibt.

Heidelberg – auch bei schlechtem Wetter reizvoll

Obwohl Heidelberg klimatisch einen Vorzugsplatz in Deutschland einnimmt, kann es doch auch Regentage geben. Ihre Städtereise in die Stadt am Neckar können Sie dennoch genießen.

  • Die Weiße Flotte bietet Tagestouren in die Umgebung an: zu benachbarten Orten, zur Loreley, durch traumhafte Landschaften. Auf den komfortablen Schiffen mit Restauration erfahren Sie Wissenswertes über das jeweilige Ziel.
  • In Heidelberg-Eppelheim hat 2017 eine GLEAMGOLF-Anlage eröffnet – ein spektakuläres Erlebnis für alle Altersklassen. Die Besucher spielen Minigolf, aber drinnen und bei Schwarzlicht mit 3D-Brille. Die insgesamt 18 Bahnen sind in unterschiedliche Motivwelten aufgeteilt.
  • Weniger sensationell geht es in den zahlreichen Museen der Stadt zu. Viele liegen dicht beieinander und bieten für jedes Interessengebiet spannende Exponate.

STEWA – Städtereise nach Heidelberg mit größtem Komfort

Wenn Sie Ihre Busreise bei STEWA buchen, reisen Sie von Anfang an höchst komfortabel, ja luxuriös. Bei Ihrer Städtereise nach Heidelberg ist bereits die eigentliche Fahrt ein Erlebnis. Das liegt nicht zuletzt an den wunderbar bequemen Bistro-Bussen, die das Unternehmen für sich nach eigenen Vorgaben bauen ließ.

Sie verfügen über drei Etagen. In der Mitte befindet sich der eigentliche Fahrgastraum mit viel Beinfreiheit, ausreichend Platz zum Sitznachbarn, Leselampe und Klapptisch.

Das Obergeschoss ist mit Liegesesseln ausgestattet. Wenn Sie also noch komfortabler reisen möchten, ziehen Sie sich dahin zurück und relaxen ein wenig. Im unteren Bereich der Reisebusse von STEWA ist ein Bistro eingerichtet. Je nach Tageszeit serviert Ihnen das freundliche Personal unterschiedliche Snacks und Getränke.

Die Bistro-Busse werden regelmäßig von geschultem Personal gewartet; auch die Fahrer selbst unterziehen sich häufigen Untersuchungen und nehmen an Fortbildungen teil. Das Reisen mit dem Bistro-Bus gibt Ihnen das berechtigte Gefühl der Sicherheit.

Bei STEWA buchen Sie also nicht nur das Erlebnis vor Ort, sondern auch das Reisen selbst wird schon zum Vergnügen.